Nur was gesucht wird, kann im Internet verkauft werden. Nur, wer gefunden wird, kann es verkaufen.

Die 5x5 Web Strategie sorgt dafür, dass Sie gefunden werden und die Kunden auf Sie zukommen. Zeit für ein Gespräch? Suchen Sie sich einen Termin in meinem Kalender aus. Ich rufe Sie gerne an.

Freitag, 5. August 2011

Falsche Webstrategie statt Social Business

Joachim Graf vom Hight Text Verlag schrieb in iBusiness.de einen interessanten Beitrag, welche 5 Fallen das Web-Business bereit hält. Hier die wichtigsten Fakten:


1. Falsche Webstrategie: Freiheit

Jeder will etwas machen, was ganz neu ist und ihn direkt auf die Titelblätter der Zeitschriften bringt. Graf weißt darauf hin, dass nur wenige Geschäftserfolge auf wirklich bahnbrechenden Erfindungen basieren. Und er zählt folgende Beispiele auf: Google hat die Suchmaschine nicht erfunden, Microsoft nicht die grafische Benutzeroberfläche und Apple hat weder Handy noch MP3-Player erfunden. Graf empfiehlt:

Neu ist nicht besser. Besser ist besser!


2. Falsche Webstrategie: Gleichheit

Die meisten orientieren sich an der Konkurrenz, statt am Kunden. Sie kennen nicht einmal ihren "Ideal-Kunden". Der "Ideal-Kunde" ist derjenige, der für die Gewinne sorgt. Wie wir sehen, kennen nur 4 Handyhersteller ihre Kunden. Die anderen, einschließlich Nokia, machen Verluste.

Graf sagt: Nicht die Konkurrenz jagen, sondern den Kunden!


3. Falsche Webstrategie: Benutzbarkeit

Graf sagt: Benutzbarkeit ist nur eine notwendige, nicht aber eine hinreichende Bedingung. Wenn die Website, das Produkt nicht nützlich ist, dann hilft auch die gesamte Nutzbarkeit nicht weiter.

Sei erst nützlich, und dann benutzbar!


4. Falsche Webstrategie: Technik

Graf sagt: Tausende von zu Geschäftsführern mutierten Diplomingenieuren in Deutschland bauen ihr Geschäft so auf, indem sie eine Featureliste aufschreiben und sie anschließend abarbeiten. Sie wundern sich dann über die ignoranten Kunden, die ihre tollen Produkte nicht kaufen. Die Mehrheit der Kunden schert sich jedoch nicht um Features und Technik. Die fragen nur: "Wozu ist es zu gebrauchen?"

Oder: "Was kommt für mich dabei raus?"

Baue Dein Geschäft auf Menschen, statt auf Technik!


5. Falsche Webstrategie: Genialität

Graf sagt: Es sind die Erfolgsgeschichten, die aufs Glatteis führen: Die Erfolgsgeschichte des Facebook-Gründers. Wie zwei Studenten Google erfanden. Wie dieser oder jener Webmilliardär Webmilliardär wurde. Kaum etwas wird so hochgejubelt. Was hinter diesen Success-Storys in der Regel verschwindet, sind die 100.000 Pleiten und die 50.000 Durchschnitts-Firmen, die zusammen mit dem Überflieger entstehen.

Genialität ist eine Sache der Statistik. Genauso wie einen Lottogewinn kann man sie leider nicht planen. Deswegen sollte man es auch nicht tun. Wer statt dessen auf Prozesse statt auf geniale Erfindungen setzt, der schafft etwas, was wiederholbar ist. Der Hebel ist zwar kürzer - aber er kann viel öfter eingesetzt werden.

Baue dein Geschäft auf Wiederholbarkeit, statt auf Einzigartigkeit!


Meine Empfehlung:

Apple ist ein gutes Beispiel dafür, dass Neu nicht unbedingt "besser" ist. Beispielsweise wurden mit iTunes, iPod, iPhone und iPad ganze Branchen aufgemischt. Apple macht einfach nur alles besser als die andern, und zwar aus Kundensicht. Apple fragt einfach nur die Kunden, und setzt deren Wünsche um.

Das größte Problem ist bei den meisten, die etwas Neues machen wollen: Sie sind von ihrer Idee dermaßen überzeugt, dass sie den Kunden vergessen. Das böse Erwachen kommt, wenn die Kunden ausbleiben.

Ohne Risiko bleibt mehr Geld übrig!

Meine risikolose Vorgehensweise hat sich als die erfolgreichste erwiesen:

1. Kundenwünsche ermitteln. Herausfinden, für was der Kunde zu zahlen bereit ist.

2. Produkt vorverkaufen, Vorkasse oder mindestens Anzahlung

3. Verträge mit Kunden oder Wiederverkäufern, Lieferanten, etc. abschließen

4. Nur Produzieren lassen, was bereits verkauft ist.

5. Anwendungsmöglichkeiten schulen und Kundenwünsche beim nächsten Update berücksichtigen.


Wir können uns Pleiten nicht mehr leisten. Der Staat nicht, der Unternehmer nicht, und die Menschen erstrecht nicht, die in den Unternehmen arbeiten.


Der Staat ...

... merkt nicht einmal, dass er mit seinem Insolvenzrecht das Volk als Ganzes schädigt. Sonst würde man nicht Schuldner, die ohnehin nichts mehr bezahlen können, 7 - 10 Jahre lang drangsalieren. Nichts anderes ist es, wenn, statt die Gläubiger, die Insolvenzverwalter, Rechtsanwälte, Inkassobüros und die Justiz das unter sich aufteilen, was eigentlich den Gläubigern zustehen würde. Böse Zungen (?) sagen: Das sei gesetzlich organisiertes Verbrechen. Eigentlich spiegelt es die Realität wieder in Deutschland.


Der Unternehmer

Wie bereits beschrieben, merken viele Unternehmer nicht, dass sie sich mit der üblichen Vorgehensweise auf immer dünnerem Eis bewegen. Vor allem, wer sich heute noch zu stark von Banken abhängig macht, hat schon verloren. Eine Bank weiß am Tag der Kreditgewährung bereits, wann sie den Insolvenzantrag stellt und die Sicherheiten verwertet. Woher Sie das weiß? Aus der Statistik der letzten 63 Jahre, seit der Währungsreform 1948 und Einführung der D-Mark. Warum so viele Politiker Aufsichtsräte bei Banken sind, lässt sich nur damit erklären, dass Staat und Politiker nicht mehr kreditwürdig sind. Die Banken sind zum Selbstbedienungsladen der Politiker geworden. Sie zahlen das Geld des Steuerzahlers an sich selbst aus, um es anschließend für eigene und die Interessen ihrer Parteien zu verjubeln.


Die Menschen ...

... leiden ebenfalls unter dem deutschen Insolvenzrecht. Zuerst werden bzw. wurden ihnen von Banken Kredite reingedrückt, die viele gar nicht wollten. Und dann werden sie geknebelt und ausgenommen. Die Insolvenzstatistiken können das Leid nur andeuten. Tatsache ist, dass jeder Einzelfall das ganze Volk belastet. Statt den Menschen eine Entschuldung in 3 Monaten zu ermöglichen, wie zum Beispiel im logisch denkenden, schuldnerfreundlichsten Staat Europas, wo sie nach 3 Monaten wieder zum Steuerzahler werden können, befriedigt sich aus dem Leid dieser Menschen eine "Leichenfledder-Industrie" von Anwälten und Justizbediensteten. Die Gläubiger, denen zusteht, was zu verteilen ist, gehen leer aus.


Was hat das mit Ihrer Webstrategie zu tun?

Sehr viel! Denn Ihre Strategie, inklusive Web Strategie entscheidet darüber, ob Sie zu den Verlierern oder Gewinner gehören.

Meine risikolose Vorgehensweise ist weitgehend resistent gegen Insolvenz. Man kann nicht so leicht Pleite gehen, wenn man keine Kredite braucht, keine Schulden macht, und alles aus eigener Kraft schafft.

Dass das geht, beweise ich seit 1971. Damals habe ich mich mit der gleichen Methode selbstständig gemacht. Ich hätte 250.000 DM gebraucht, hatte aber keinen Pfennig. Also blieb mir nichts anderes übrig, als es ohne Geld zu probieren. Ich habe das getan, was ich nachher unzählige Male für Kunden mit Erfolg umsetzte, habe ...

... zuerst die Kundenwünsche ermittelt, und für was der Kunde bereit ist, Geld auszugeben.

Dann ist man nämlich in der Lage, dem Kunden, den Wiederverkäufern und den Lieferanten das Produkt vorzuverkaufen, sie unter Vertrag zu nehmen, Vorkasse oder mindestens eine Anzahlung zu erhalten.

Denken Sie an die Einführung des iPhones. Bevor Apple das erste Gerät produzieren ließ, waren die Kassen bereits gefüllt mit Lizenzgebühren.

Apple hat erst im Schritt 3 Exklusiv-Verträge mit Wiederverkäufern und Lieferanten abgeschlossen. Da konnte sich jeder ausrechnen, welche Gewinne zu erwarten sind. Deshalb musste Apple nicht hausieren gehen, sondern hatte mehr Bewerber als letztlich berücksichtigt werden konnten.

Punkt 4 wird ebenfalls vorbildlich umgesetzt. Wir haben erst in den letzten Tagen vernommen, dass im letzten Quartal alle iPad in den Läden verkauft wurden. Das heißt, Apple hätte noch mehr verkaufen können. Aber dann hätten auch mehr iPad produziert werden müssen. Auf Dauer birgt das größere Risiken in sich.

Wer Produzieren lässt, was bereits verkauft ist, kann, siehe Punkt 5, viel schneller reagieren. Kann schneller ein Update oder eine neue Version online stellen oder ein neues, verbessertes Gerät mit der Erfüllung neuer Kundenwünsche in die Läden zum Verkauf bringen.

Alle 5×5 Strategien enthalten die Prinzipien von SOCIAL BUSINESS – die Kunden-Profit-Strategie schon seit 1990. Außerdem die Erfolgsfaktoren von SOCIAL MEDIA seit 03.01.1999, der Inbetriebnahme des ersten Business-Blog Deutschlands, und die GOOGLE SEITE 1 STRATEGIE seit 2001. Schon damals wussten wir, was SEO  bzw. Suchmaschinenoptimierung wirklich ist.

Sie erreichen in wenigen Wochen mehr als sonst vielleicht nach Jahren.

Social Business: Reich werden ohne Schulden, Kredite und Banken!

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1 Kommentar:

Grimminalbullizei hat gesagt…

Sehr interessanter und guter Artikel. Hat mein Denken positiv verändert!

Gruß Carsten